THE LESSER CURSUS

Irgendwann kommt man einen Punkt; wo es schwierig wird dieses Thema umzusetzen. The Cursus und The Lesser Cursus sind bisher die letzten beiden Tracks und Informationen gibt es leider zu diesen Thema “Cursus” nicht viele. Es sind mehr Spekulationen/Vermutungen, die hier aufgestellt wurden und so kann jeder versuchen seine eigene Geschichte mit seiner eigenen Fantasie freien Lauf zu lassen. Soundtechnisch wurde wieder experimentiert mit Electra X und Dune 3 wie immer nur ein wenig davon, da die Sounds qualitativ nicht mit ElectraX mithalten können.


THE LESSER CURSUS – NEUE VERSION 2.42


THE LESSER CURSUS

750 m nordwestlich des westlichen Endes des Stonehenge Cursus liegt der Lesser Cursus. Ein 400 m langes und 60 m breites Erdwerk, das nach West-Südwesten und Ost-Nordosten ausgerichtet ist. Obwohl der Lesser Cursus bis ins 20. Jahrhundert sichtbar war, wurde dieser durch das Pflügen seit dem Zweiten Weltkrieg eingeebnet und ist heute nur noch als Erntemarke sichtbar.

Der kleine Cursus steht seit 1925 unter Denkmalschutz und wurde 1983 im Rahmen des Stonehenge Environs Project ausgegraben. Wie bereits vermutet wurde, gab es es kein Ostterminal. Da der Lesser Cursus hier einfach aufhört, so das das östliche Ende offen blieb und somit mehr eine U-Form hat. Das Lesser Cursus Denkmal wurde durch Funde auf ca. 3000 v. Chr. Datiert.


Quelle: https://en.wikipedia.org/wiki/Stonehenge_Cursus#The_Lesser_Cursus
Image: public domain cco


Updates: 13.07.2019 – 17.07.2019


 

THE CURSUS

Dieser Track geht von der Theorie aus, das es sich beim Stonehenge Cursus um eine Grenze zwischen Siedlungsgebieten und zeremoniellen Aktivitäten fungiert. Auch bei diesen Track wurde wieder fleißig experimentiert und so kommen auch Instrumente zum Einsatz die man eigentlich vorher noch nie benutzt hat.

Der Track “The Cursus” ist nun der siebte für das Album “Stonehenge” und war eigentlich als Track No. 8 gedacht, da aber das Ergebnis der Urfassung von “The Cursus” wieder mal in eine völlig falsche Richtung ging betreffens der Umsetzung und so entschied man sich dann für diese Version. Was zur Folge hat es entsteht eine Lücke für den nächsten Track 8. So überspringt man dieses zur Zeit und bastelt fleißig weiter an neuen Entwürfen, die aber wohl mehr für das Album “Stonehenge – More Stories” geeignet wären!


THE CURSUS (VERSION 1.9) – 29.06.2019


THE CURSUS


Die Radiokarbondatierung eines Rotwildgeweihs, das am Grund des westlichen Endgrabens entdeckt wurde, lässt vermuten, dass der Stonehenge-Cursus erstmals zwischen 3630 und 3375 v. Chr. gebaut wurde. Dieser ist knapp 3 km lang und etwa 100 m breit. Aufgrund eines geringfügigen Unterschieds in der Ausrichtung der Nord- und Südgräben weitet sie sich in der Nähe des westlichen Endes auf fast 150 m aus.

Der Cursus ist grob nach Osten und Westen ausgerichtet und auf den Sonnenaufgang der Frühlings- und Herbstäquinoktien ausgerichtet. Die Gräben des Cursus sind nicht gleichmäßig und variieren in Breite und Tiefe. Der östliche Graben ist ziemlich flach, ebenso wie der südliche Graben, der nur 0,75 m tief und 1,8 m breit ist. Am westlichen Terminal ist der Graben 2 m tief und 2,75 m breit.

Wie die meisten ist die Funktion des Cursus unklar, obwohl angenommen wird, dass es sich um eine Zeremonie handelt. Die Länge des Cursus verläuft ungefähr in Ost-West-Richtung und durchquert ein trockenes Flusstal, das als Stonehenge-Bottom bekannt ist. Dies könnte ein Winterboom in der Jungsteinzeit gewesen sein. In diesem Fall würde es ähnliche Eigenschaften wie andere Cursus wie der Dorset-Cursus haben, und es könnte mit einer zeremoniellen Funktion zusammenhängen. Es wurde auch vermutet, dass der Stonehenge-Cursus als Grenze zwischen Siedlungsgebieten und zeremoniellen Aktivitäten fungierte.

Nahe dem östlichen und westlichen Ende des Cursus wurden zwei künstliche Gruben gefunden. Es wurde festgestellt, dass Sonnenauf- und -untergangslinien im Hochsommer durch diese Gruben mit Stonehenge ausgerichtet sind. In der Nähe vom Stonehenge Cursus befindet sich ein weiterer kleiner Cursus der als Lesser Cursus bekannt ist und liegt 750 m nordwestlich entfernt vom westlichen Ende des Stonehenge Cursus ausgesehen.

Quelle: https://en.wikipedia.org/wiki/Stonehenge_Cursus#The_Lesser_Cursus
Image: puplic domain cco

WOODHENGE (BEFORE STONEHENGE AROSE)

WOODHENGE (BEORE STONEHENGE AROSE)
Widmungsopfer im damaligen Woodhenge?
Darauf basiert dieser doch düstere einfachgehaltene Track um Woodhenge, was leider immer im dunkeln bleiben wird, da die gefundenen Widmungsopfer damals in London durch einen deutschen Bombenangriff zerstört wurden. So wird es nie darauf eine Antwort geben ob es sich wirklich Widmungsopfer waren.

Etwas südlicher von Durrington Walls liegt das Woodhenge, dass ca. 3,2 km südwestlich von Stonehenge entfernt ist. Woodhenge könnte vermutlich um das Jahr 2340 v. Chr., also vor Stonehenge, errichtet worden sein. Datierungen aus den 1970er Jahren deuten allerdings auf ein jüngeres Erstellungsdatum. Im Boden wurden nur die Pfostenlöcher der verrotteten Holzpfähle gefunden, aus denen das Henge-Monument bestand. Das Woodhenge wurde zwischen 1926 und 1928 durch Maud und Benjamin Cunnington ausgegraben. Sie bestätigten, dass es in der Tat eine Henge war.

Aufbau

Das Gelände besteht aus sechs konzentrischen ovalen Ringen mit Pfostenlöchern, von denen der äußerste etwa 43 x 40 Meter breit ist. Sie sind zunächst von einem einzigen Graben mit flachem Boden umgeben, der 2,4 m tief und bis zu 12 m breit ist, und schließlich von einem äußeren Ufer, der etwa 10 m breit und 1 m breit ist ft) hoch. Mit einem Gesamtdurchmesser von 110 Metern (einschließlich Ufer und Graben) hatte das Gelände einen einzigen Eingang nach Nordosten.

In der Mitte der Ringe befand sich eine geduckte Inhumation eines Kindes, die Cunnington als Widmungsopfer interpretierte, dessen Schädel gespalten war. Nach der Ausgrabung wurden die Überreste nach London gebracht, wo sie später während eines deutschen Bombenangriffs zerstört wurden, was eine weitere Untersuchung unmöglich machte. Cunnington fand auch eine geduckte Inhumation eines Teenagers in einem Grab, das sich im östlichen Teil des Grabens gegenüber dem Eingang befand.

Die meisten der 168 Pfostenlöcher enthielten Holzpfosten, obwohl Cunnington Hinweise darauf fand, dass zwischen dem zweiten und dritten Pfostenlochring möglicherweise ein Paar stehende Steine ​​platziert worden waren. Ausgrabungen im Jahr 2006 zeigten, dass sich auf dem Gelände mindestens fünf stehende Steine ​​befanden, die in einer “Bucht” angeordnet waren. Die tiefsten Pfostenlöcher hatten eine Länge von bis zu 2 Metern – und es wird angenommen, dass sie Pfosten enthielten, die bis zu 7,5 Meter über dem Boden reichten. Diese Pfosten hätten ein Gewicht von bis zu 5 Tonnen und eine ähnliche Anordnung wie die Blausteine ​​von Stonehenge. Die Positionen der Pfostenlöcher sind derzeit mit modernen Betonpfosten markiert – eine einfache und informative Methode zur Anzeige des Standorts.

Weitere Vergleiche mit Stonehenge wurden von Cunnington schnell bemerkt – beide haben Eingänge, die ungefähr auf den Sonnenaufgang im Hochsommer ausgerichtet sind, und die Durchmesser der Holzkreise in Woodhenge und der Steinkreise in Stonehenge sind ähnlich.

Quelle: https://en.wikipedia.org/wiki/Woodhenge
Mehr über Woodhenge (englisch): https://www.english-heritage.org.uk/visit/places/woodhenge/history/

Danksagung an Chris Evans (Wiltshire) und David Hanselmann für die Inspirationen. Die beiden haben damals Anfang der 1980er Jahre das Album “Stonehenge” veröffentlicht und ich habe es in meiner Longplayer-Sammlung wiederentdeckt. Erst so bin ich darauf gekommen mich mit dem Thema Stonehenge intensiver zu beschäftigen und dieses in meiner Art von Klängen darzustellen.

cover: public domain cco

DURRINGTON WALLS (A LAND OF LIVING)


DURRINGTON WALLS (A LAND OF LIVING)


Nach dem Track “Blue(stone)henge (A Land of the Dead) kommt nun das “Durrington Walls I (A Land of Living)”, wo es ja unter Stonehenge – More Stories eine Version (umbenannt in Avebury) gab die mit einem Arp versehen war und so nicht ganz dann mehr passte als Nachfolge-Track von “Blue(stone)henge (A Land of the Dead)”. Oder anders gesagt, auch hier war man instrumental etwas vom Wege abgekommen.

Hier der Versuch einer ambienten Version von “Durrington Walls” und mit einer ganz kleinen Premiere was das E-Gitarrenspielen betrifft. Das hier im diesen Stück einen sehr kurzen Auftritt hat!


VERSION 10
INSTRUMENTE: KEYBOARDS, E-GITARRE mit 8 und einen halben funktionsfähigen Finger.


DURRINGTON WALLS
(Repräsentierte das Leben und das Land der Lebenden)

Eine Theorie besagt das die Siedlung Durrington Walls der Bereich des Lebens war. Während das Reich der Toten am Avon River in der Nähe der Stonehenge Avenue begann und dann bis zu Stonehenge ging wo hier die Toten dann beerdigt wurden.

Durrington Walls war nach heutigem Forschungsstand im 4. Jahrtausend v. Chr. die größte steinzeitliche Siedlung Nordeuropas und beinhaltet eine der größten jemals in Europa entdeckten Megalithreihen. Die Anlage zählt zu den so genannten Henge-Monumenten. Das Class II Henge (nach Stuart Piggott) besteht aus einem ovalen Wall, der einem Graben vorgelagert ist. Das etwa 10 Hektar große Oval besitzt Eingänge im Südosten und Nordwesten. Inzwischen vermuten die Archäologen, dass mindestens 300 Gebäude auf diesem Areal standen. Die Anlage wurde zur Zeit der neolithischen Grooved ware errichtet und genutzt.

Durrington Walls liegt an einer Schleife des Avon zwischen Amesbury und Durrington auf der Salisbury Plain. Das Erdwerk liegt in unmittelbarer Nachbarschaft zu Woodhenge (mehr in musikalischer Form über Woodhenge demnächst).

Vince Gaffney, ein Archäologe der Universität Birmingham, meinte im Rahmen des Forschungsprojekts Stonehenge Hidden Landscape bei Radaruntersuchungen der Anlage eine Steinsetzung zu entdecken, die unter dem Wall begraben ist. Er ging von insgesamt 90 Steinen aus, von denen 30 bis zu einer Größe von 4,5 m noch in der Anlage liegen, während sich die übrigen durch Fundamentgruben oder Bruchstücke nachweisen lassen.

Bei neueren Forschungen wurden jedoch angeblich circa 200 Steine festgestellt. Die Steine wurden vor etwa 4500 Jahren aufgestellt und bildeten das südliche Ende des von den Forschern beschriebenen rituellen Ortes. Bei einer Umgestaltung durch die frühzeitlichen Erbauer sollen die Steine umgelegt worden sein. Dann wurde die Reihe unter einem nur annähernd geraden Wall an der Südseite der ansonsten kreisrunden Anlage begraben. Die Steinreihe würde damit zu den größten Megalithbauten gehören, die in Großbritannien entdeckt wurden.

image: public domain coo – quelle: https://en.wikipedia.org/wiki/Durrington_Walls


STONEHENGE


01. STRANGE FOG BEFORE THE SUNRISE IN WILTSHIRE


02. THE BLICK MEAD


03. THE STONEHENGE AVENUE


04. BLUESTONE/BLUESTONEHENGE (A LAND OF THE DEAD)

05. DURRINGTON WALLS (A LAND OF LIVING)


STONEHENGE – MORE STORIES

AVEBURY

SALISBURY PLAIN

THE AMESBURY ARCHER

ES KÖNNTE SEIN DAS DER EINE ODER ANDERE TRACK DIESER BEIDEN ALBEN NOCH EINMAL NEU BZW. ÜBERARBEITET WIRD. DOCH IMMOMENT LASSEN WIR ES EINFACH MAL SO LAUFEN…

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