Auf diesen Gräberfeld in Grabau gab es eigentlich insgesamt 29 Grabhügel, von denen aber nur neun erhalten sind, doch nur vier wirklich sichtbar sind. Sie stammen aus der Jungsteinzeit (3700 v. Chr.) und wurden zum Teil bis in die Bronzezeit (1700 v. Chr.) verwendet und immer weiter aufgestockt..

Um eines der Gräber, im Volksmund „Häuptlingsgrab“ genannt, rankt sich eine Sage: So soll unter einer alten Kiefer ein Schatz vergraben sein, und zwar die goldene Wiege des Häuptlingssohnes. Diese könne nur in einer Vollmondnacht zwischen Mitternacht und ein Uhr gehoben werden, dabei dürfe kein Wort gesprochen werden.

Wer sich nun also in einer mondbeschienenen Nacht aufmachen möchte zum Häuptlingsgrab in Grabau, um die goldene Wiege des Häuptlingssohnes zu bergen, tut gut daran, dies schweigend zu tun.

Den drei Burschen, denen der Sage nach beim Versuch, die Wiege zu bergen, Worte entwichen waren, widerfuhr angeblich ein schlimmes Schicksal. Die Wiege selbst sei mit Blitz, Donner und Schwefelgeruch wieder tief ins Innere des Grabes verschwunden. Und so könnte sie noch immer dort liegen, tief im Inneren des majestätischen Erdhügels in Grabau …


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Quellen: http://www.kreisarchiv-stormarn.de/ – https://grabau-stormarn.jimdo.com/ – Stormarn Lexikon, Wachholtz Verlag